FAHRRAD ERLEBNISBERICHT

2009 - Mit dem Rad von der Schweiz nach Ägypten.

2010 - Von Patagonien der Andenkette entlang nach Mexiko.

2011 - Von Alaska über den " Great Divide" nach Mexiko.

2012 - Mexico, Cuba. Von Spanien nach Portugal in die CH

Mittwoch, 19. Januar 2011

Palmar Norte bis Dominical

11.-19.01.2011    12272km

Verlasse "Palmar Norte" erst spaet. Musste noch zur Bank und ins Internet. Aber ich will heute, bloss bis "Dominical". Das ist nicht so weit, somit kein Stress... In Dominical finde ich eine coole Unterkunft an der Beach und entscheide mich ein paar Tage zu bleiben. Miete ein Bodyboard und versuch mein Glueck als Psyodosurfer. Schwierig...  aber ich tob mich trotzdem aus und mit der Zeit machts auch Spass. Am Abend werde ich aber ungluecklicherweise von einem Roche gestochen. Alles halb so wild, werde gleich von einem Einheimischen verartztet. Heisses Wasserfussbad, mit zermanschten Pflanzen. Es hilft... am naechste Tag spuer ich nichts mehr und kann wieder rumspringen wie ein junges Reh. Treffe im Hostel ein paar Schweizer und wir verbringen eine gute Zeit zusammen.
Uber das Wochenende, gehe ich mit dem Bus, nach San Jose. Lasse mein Traum und Ausruestung in dem Hostel. Mein Velocompi hat in den letzten Tagen seinen Geist aufgegeben und ist nicht mehr zu starten. Werde mich zusaetzlich nach einem neune Ritzel und Sattel umschauen. Hier in Costa Rica hab ich noch gute  Ersatzteilen einkaufsmoeglichkeiten.
Nach einer 4 1/2 Std. fahrt komme ich in San Jose an und werde von Luis einem Tico am Busbahnhof abgeholt. Ich habe Ihn in Panama getroffen und er hat mich zu sich eingeladen. Wir gehen gleich auf Ersatzteilsuche fuer meinen Traum. Finde nur einen Compi. Fuer alle die sich fuer meine Tabellen interessierten, jetzt gibt es nur noch Km und Zeit. Danach kaufen wir ein und gehen zu ihm nach Hause und kochen unser Nachtessen. Wir quatschen ueber Reisen und unserer Erfahrungen. Am naechsten Tag unternehmen wir eine kleine Wanderung in den nahgelegenen Huegeln um San Jose.
Nach einem weiteren Tag in San Jose fahre ich wieder zurueck nach Dominical.
In Dominical mache ich einen weiter Tag pause und Umruestungstag. Muss meine Fahrradschuhe, Velosattel, und Taschen leimen, damit alles wieder parat ist. Meine Ausruestung faellt langsam auseinander.




Hostel Pyramis in Dominical.

Surferbeach Dominical




Mit dem Bus nach "San Jose"
Foto von mir und Luis.
Luis ist ein Tico, von San Jose,
der mich eingeladen hat.
Wir kreuzten uns in Panama.


Vorort von San Jose,  wo Luis wohnt.

Luis Wohnung, wo ich drei Naechte bleiben kann.

Wanderung in den Huegeln um San Jose.


11.01.2011 /   Palmar Norte - Dominical /   65km /   04:00 /   16.4 /   Hotel  50mum

12.01.2011 /      Dominical /       Pause /       Hotel  50mum

13.01.2011 /     Dominical /      Surfen /           Hotel 50mum

14.01.2011 /       Dominical /       Pause /        Hotel 50mum

15.01.2011 /      Dominical - San Jose /      Bus /       Zelten 50mum

16.01.2011 /      San Jose /        Wanderung /        Zelten 50mum

17.01.2011 /            San Jose /        Pause /              Zelten 50mum

18.01.2011 /      San Jose - Dominical /     Bus /         Hotel 50mum

19.01.2011 /      Dominical /       Pause /          Hotel  50mum


Dienstag, 11. Januar 2011

Puerto Jimenez bis Palmar Norte

06.-10.01.2011    12210km

Von "P.J." gehts ueber Asphaltstrasse mehrheitlich geradeaus bis "Rincon". Von dort zweigt die Schotterstrasse nach "Drake", meinem Tagesziel ab. Die 30km von der Abzweigung, muss ich mir dann hart erkaempfen. Das erste Stueck geht noch, aber danach hat es zwei Steigungen. Eine auf  300hm und die naechste auf ueber 400hm. Pahh... das ist ja keine Hoehe. Denkste, die Hoehe machts nicht aus, aber die Steigung... 15 % + mit losem Schotter. Ich muss die meiste Zeit schieben. Kurz vor "Drake" hat es zwei Flussueberquerungen, ohne Bruecke. Aber dann, bin ich endlich dort. Beziehe im guenstigsten Hostel ein Zimmer 10.- und leg mich zuerst mal hin.
Am naechsten Tag, gehe ich auf Wanderung. Ich laufe den Kuesten-Trail, ca 6 Std. Bis zur "Ranger Station" "San Pedrillo". Hier ist der Eingang von der anderen Seite, in den "Park Corovado". Beim Eingang, mach ich wieder kehrt da ich nicht reserviert habe und auch nicht rein kann. Ich hab meine Haengematte dabei und schlafe auf dem Rueckweg an der Kueste. Ich finde einen Pavillon, auf einem Kuestengrundstueck wo niemand da ist und richte mich dort ein. Bin dann auch ueber meine wahl froh, da es in der Nacht aus allen Kuebel regnet.
Am Morgen, als ich mich auf den Rueckweg mache, nieselt es immer noch. Am Mittag bin ich wieder in "Drake" und bekomme wieder mein gleiches Zimmer. Mein Traum ist auch noch da, alles bestens. Eigentlich wollte ich von hier aus, mit dem Boot nach "Sierpe", aber die wollen 30.- fuer die Ueberfahrt 15.- fuer mich und 15.- fuers Rad. Dass ist mir zu teuer und ich entscheide mich fuer die guenstigere, aber haertere Variante, zuruck nach "Rincon".
Ich schieb auch nochmals kraeftig und schwitz was der Koerper so hergibt, bis ich die zwei Huegel hinter mir hab und wieder auf Asphalt rolle. Leider ist der krampf noch nicht wie erhofft vorbei, auch hier geht es kraeftig rauf und runter. Ich werde am fruehen Nachmitteg von einem Gewitter ueberrascht. Ich kann mich gerade noch, in eine Dschungelnische fluechten und mein Tapp, ueber Traum und mich spannen. Sitze das Gewitter aus. 1:30 Std. dauert die Sinnflut. Rolle noch ein bisschen weiter und finde bei einem superschoenen Loge Unterkunft. Ich frage ob sie Uebernachtungs moeglichkeiten haetten. Ja, haben sie. 30.- die Nacht. Ich erklaere ihnen, dass ich nicht soviel ausgeben kann und ob ich nicht Zelten oder meine Haengematte aufstellen koennte. Ja klar, ich kann oben im Pavillon meine HM aufhaengen und dass gratis. :-) Super. Ich konsumiere im Restaurant und geniesse den Abend, mit einem super Ausblick.
Bald schon stosse ich wieder auf die Panam, die mich nach "Palmar Norte" bringt. Unterwegs, kreuze ich zwei Radler. Zuerst "Bruno" aus der Schweiz. Wir quatschen sicherlich zwei Stunden und danach "Sam" aus England www.cyclertw.blogspot.com . An diesem Tag komme ich nicht mehr weit und entscheide mich in "Palmar Norte" zu bleiben. Ich finde bei den "Bomberos" unterschlupf, was das ganze natuerlich erheblich vereinfacht.


Eine Bananenart.

Von "Rincon" nach "Bahia Drake".



Eine der Flussueberquerungen.

"Drake", fuer mich nichts besonderes.
 Schlafe in "Bambus Sol".
Der Trekk, nach "San Pedrillo" hat sich gelohnt

Alles, der Kueste entlang.


Pelikane.



Immer wieder mal Affen.



Was die Affen koennen, kann ich auch...
Frische Kokosmilch, direckt von der Palme.
Uebernachte am Strand.
Am naechsten Tag ist es bewoelkt und nieselt am Morgen.

Wieder zurueck nach "Rincon".

Nach "Rincon" gehts nochmals rauf auf 200hm.

Werde vom Regen ueberraschtund kann mich
gerade noch unter mein Tapp fluchten.



Tucan.




Costa Ricas Strassen, sind zum Teil sehr schlecht.


Kreuzung, Richtung Palmar Norte.

Bruno, aus der Schweiz.

Bomberos, Palmar Norte




06.01.2011 /    Puerto Jimenez - Drake /    67km /     04:55 /   13.5 /     770hm /  Holtel  40mum

07.01.2011 /    Drake /     Trekk  /      Zelt  40mum

08.01.2011 /    Drake /     Trekk  /      Zelt  40mum

09.01.2011 /    Drake - Mongos /    59km /     05:00 /   11.6 /     1353hm /  Zelten 255mum

10.01.2011 /   Mongos - Palmar Norte  /    60km /    03:45 /   17.6 /    470hm /  Zelten 50mum



Donnerstag, 6. Januar 2011

David bis Puerto Jimenez

01.-05.01.2011    12020km

Willkommen in Costa Rica

Frueh Morgens, des Ersten habe ich David verlassen. War zwar noch ein bisschen verkartert, aber ich hab mich trotzdem aufs Rad geschwungen. Ich hatte mir ausgerechnet, das es Heute weniger Betrieb hat und ich gut ueber die Grenze komme. Es war dann auch so, dass ich relativ schnell an der Grenze und dort fast kein Betrieb herrschte. Mehr als zehn Minuten fuer die zwei Schalter hab ich nicht gebraucht. Esay Going... "Pura Vida" Die Grenze eher komisch. Einen Schlagbaum gibt es nicht auch keine Kontrolle. Man kann einfach rueberlaufen, wenn man will. Fuer Aus und Einreisetempel muss man schon selber sorgen.

In einem kleine Dorf mach ich Mittag und bekomme "Enpenadas" geschenk. Quatsche eine Stunde mit dem lokalen Goenner. In Golfito klapper ich die Hostel ab, aber alle sind zu teuer und ich habe keine Lust zu zahlen. Suche mir ein Platz zum campen. Neben der "Guarda Costa", hat es eine ueberdachte alte Lokomotive, wo ich mit einem Pennern uebernachten kann. Ich sehe ihn zwar nicht, aber ich kann es an der Behausungen feststellen das ich nicht alleine bin. Nach einer unruhigen Nacht, gehe ich am Morgen in den Hafen und erkundige mich nach Booten fuer Puerto Jimenez. Heute fahren nur die Wassertaxis und die sind mir zu Teuer. Aber morgen soll es eine Faehre haben. Also gehe ich an den Starnd und verbringe den Tag mit Lokalen. Werde zu Picknick eingeladen und geh schwimmen. Am Abend such ich wieder mein Lokdepo auf und mache Bekanntschaft von meinem Nachbar. "Jose" ist ein Alkoholiker, ganz net und lebt schon seit acht Jahren hier. Wir quatschen ein bisschen (soweit das geht mit einem Alk.) und verabschieden uns. Jeder verkricht sich in sein Nest.
Am naechsten Tag faehrt die Faehre am Mittag und anderhalb Stunden spaeter komme ich in "Puerto Jimenz" an. Hier suche ich mir eine Camping und informiere mich ueber den Park Corovado. Buerokratie.... Grummel.... Fuer einen Trekk, muss ich eine Woche warten da alles ausgebucht ist. Ja, sicher... ich werde ein Woche warten.... Ok. Trekk ist gestrichen. Also gehe ich halt auf eigene Faust auf Entdeckung. Aber den Park kann ich vergessen.
Am naechsten Tag radle ich nach "Cabo Matapolo" 20km suedlich. Es hat ein paar schoene Straende aber nichts aufregendes. Fuer den Folgetag plane ich eine Kayaktour in den nahen Flusslauf (Magrovenwald).
Bei verleih treffe ich auf ein Deutsches Paar und wir gehen gemeinsam auf Entdeckungstour. Dass hat sich dann auch gelohnt und war ein super Ausflug.


Der Uebergang von Panama nach Costa Rica ist fliessend.
Dicht begruent und heiss.

Meine bleibe fuer zwei Naecht in Golfito.
Hinten links wohnt mein Nachbar :-)

Strand in Golfito. Viel Lokale verbringen hier das Wochenende.

Hier krabelts auch ueberall....

Schiff nach "Puerto Jimenez"

"Golfito"

"Puerto Jimenz"

"Playa Tamalar"




"Cabo Matapolo"

Beim Camping, hat es Kajmane im Fluss.

"Adonis" der Camping Manager futter sie einmal die Woche.


Mit Fleisch am Spiess, lockt er sie raus.

Auf gehts in die Mangroven.

3 Stunden gehen wir auf Tour.



Viel bekommen wir nicht zu sehen.
Krebse tummeln sich,  Voegel und ein paar Affen.

Aber der Ausflug hat sich gelohnt.
Die Mangrovenwaelder,
 aus der sicht des Kayaks sind schon toll.



01.01.2011 /    David - Golfito /    120km /     06:35 /   18.0 /     708hm /    Zelt  40mum

02.01.2011 /    Golfito /      Pause  /      Zelt  40mum

03.01.2011 /    Golfito - Puerto Jimenez /      Boot   /     Hotel  40mum

04.01.2011 /    Puerto Jimenez /    42km /     03:00 /   13.7 /     200hm /    Holtel  40mum

05.01.2011 /    Puerto Jimenez /     Kajak /     Hotel  40mum