FAHRRAD ERLEBNISBERICHT

2009 - Mit dem Rad von der Schweiz nach Ägypten.

2010 - Von Patagonien der Andenkette entlang nach Mexiko.

2011 - Von Alaska über den " Great Divide" nach Mexiko.

2012 - Mexico, Cuba. Von Spanien nach Portugal in die CH

Sonntag, 19. September 2010

Vilcabamba bis Cuenca

16.-19.09.2010     7978km

Kurze Zeit, nachdem wir unsere Luxus-Behausung verlassen haben, faengt es an zu nieseln. Mal mehr mal weniger, mit kurzen Pausen. Wir radeln bergauf und lassen die Regenklamotten vorerst weg. Da wir aber steigen wird es kuehler und wir immer nasser und durchfrorener. Am Mittag, in "Loja" angekommen, sind wir beide, pitsch nass und recht unmotiviert, zum weiterfahren. Es regnet noch und keine Besserung in Sicht. Wir quartieren uns in einem Hostal ein und nehmen ein heisse Dusche. Ahhh...
Der naechste Tag gestalte sich besser, es ist zwar bewoelkt aber es regnet nicht. Wir sind jetzt im Hochland von Ecuador und die Landschaft hat sich wieder komplett geaedert. Es ist kuehler, gruene Wiesen, Nadelbaeume und die Strassen gehen nur bergauf und bergab
(Ok... das hat sich nicht geaendert :-).
In "Saragoru" quartieren wir uns ein. Nach dem gestrigen Regentag, steht mein Rad wieder vor Dreck. Ich reinige wenigstens die Kette, damit es aufhoert zu knirschen.
Das wird wieder ein Monster-Steigungs-Tag! Wir stuertzen zuerst 1000hm runter ueberqueren einen Fluss und jetzt gehts wieder 1500hm rauf bis zum naechsten Pass. Ich verliere Tyson, da er am Abend aufdreht und ich keine Lust hab im zu folgen. Egal. Wir hatten eh nicht gerade, die gleichen ansichten vom Leben.
Ich schlage mein Zelt auf 3000hm auf und geniesse die letzten Sonnenstrahlen die am Abend noch durch druecken. Am naechsten Morgen bin ich frueh auf. Es ist wieder grau in grau. Nach drei Kilometer erreiche ich das Dorf "La Paz", mache einen halt, da ich Wasser brauche. Im Dorf hat es ein paar Fressbuden, die ganze Schweine auf dem Grill haben. En bisschen frueh, so zu Fruehstueck...
Danach gehts rauf, auf den langgezogenen Pass, mit viel Wind und grauen Wolken. Dann die Abfahrt bis "Cuenca", wo wieder mildere Temperaturen herrschen. Nach einer nicht ganz einfachen Stadteinfahrt, finde ich ein gutes und guenstiges Hotel "Hotel Norte" 5 Dollar. Ecuadro ist teurer als Peru, Bolivien.


"Naranjo"
 

Abzweigung "Cajas National Park"
 
Kreuzen, drei Franzosen, on Velo!
 
Stadttor von "Loja"
Hmmm... 6 Schloesser....
Ja, man kann auch uebertreiben oder?
"Loja"
Ecuadors Huegellandschaft
Schon mal sowas gesehen?
 

Steche gleich in den Nebel! 
 

Huegel, soweit das Auge reicht.

Alter Benz!

 

Hotel in "Saraguro"




Das sind keine Gummi-Hund-Stielzeuge! Die Dinger sind echt.
 
Was hat den der da, auf der Terasse?
 
Flintston GYM
Mein Camp kurz vor "La Paz"


Stueck Sau gefaellig?
Eh wa... Valle de las Colinas
Ganz schoen frisch...

"Cumbe"
Fahrradladen.
 

Huenerkampf Arena
¨
 
"Cuenca"
Suedliche Kolonialstadt Ecuadors


Iglesia de Santo Domingo.



Iglesia de San Cenaculo

Parque Calderon mit der Neuen Kathedrale.
Dem Zentrum der Stadt

Blumenmarkt.



Rio Tamebamba

Stuecke einer alte Steinbruecke.

Beschuetze hab und gut!


Inkaruinen inmitten der Stadt.


Leider war mein Stadtbesichtigungs Tag, bewoelkt und mit Nieselregen unterbrochen.
Ecuadro ist allgemein ein reicheres Land als Peru und Bolivien, wo ich die letzten 4 Monate war.
In den Staedten sieht man schoene Haeuser, teure Autos usw.
Es ist schon fast wie Zuhause. Im Supermarkt gibt es alles, was man will.
Auf dem Land ist es schon noch Aermlich, aber kein vergleich zu den vorherigen Laendern.


15.09.2010 /  Vilcabamba - Loja /   45km /    03:48 /   11.4 /   1116 hm /   Hotel 2163mum

16.09.2010 /     Loja - Saraguro /     74km /    06:02 /   12.1 /   1770 hm /    Hotel 2610mum

17.09.2010 / Saraguro - La Paz 3km /  72km /  06:15 /  11.5 /  2035 hm /   Zelten 3070mum

18.09.2010 /  La Paz 3km - Cuenca /   76km /  04:53 /  15.6 /    858 hm /   Hotel 2600mum

 19.09.2010 /   Cuenca  /   Pause  / Hotel 2600mum




Montag, 13. September 2010

Jaén bis Vilcabamba

07.-14.09.2010    7711km

Willkommen in Ecuador

Verlasse "Jaen" mit noch mueden Beinen. Bin mit meinem Visa schon ueberfaellig und moechte endlich Peru verlassen. Nach Km 63 stossen wir auf Schotter, aber es geht, wir kommen voran.
Wir wollen es bis "San Ignacio" schaffen.
Was wir natuerlich nicht wussten ist, dass es 10km vor S.I. noch 700Hm rauf geht. 
Ufff...     Hartes Stueck arbeit.
Wir rollen, bei dunkelheit in die Stadt nach 8 1/2 std radfahren. Wir finden gleich eine bleibe. Gehen essen und ab in die Federn.  Wir sind nahe der Grenze und die Piste wird immer schlechter. Da wir beide noch recht muede vom Folgetag sind, brechen wir in "La Balsa", dem Grenzort ab. Im einzigen Hostal quartieren wir uns ein.
Der Ort ist an einem Fluss der die Grenze bildet. Gehen schon mal zur "Duana" und checken unsere moeglichkeiten ab. Wir bekommen unsere ausreise Stempel sofort, obwohl wir erst Morgen fahren.
Ich bin 4 Tage ueberfaellig und zahle fuer jeden Tag 1 Dollar.  Das geht!
Der Zoellner schickt uns gleich auf die andere Seite, der Bruecke. Wir koennen gleich unsere Einreisestempel holen, dann muessen wir Morgen nichts machen.  Wir gehen rueber und bekommen nach einem kurzen Gespraech mit dem netten Zoellner der gerade von Fussballspielen, von uns unterbrochen wurde, in kurzen Hosen oben ohne, einen Stempel verpasst.  Willkommen in Ecuador
Wir watscheln wieder ueber die Bruecke, nach Peru und wundern uns insgeheim!!!
Bei uns waehre das nie moeglich. Aber ok., uns solls recht sein.
Am naechsten Morgen, radeln wir also definitiv nach Ecuador und werden gleich mit einer maechtigen Steigung empfangen. Fur die ersten 4km brauche ich glatte 2 Std. Ich schiebe mehr oder weniger die ganze Strecke. Mann, schon mal was von Serpentinen gehoert??  15% und +.   An diesem Tag schaffen es wir bloss bis "Zumba", zudem ist es bruetend heiss, mein Thermometer steigt auf 42 Grad.
Wir stehen extra frueh auf, wir wollen die Hitze ein bisschen umgehen. Wieder hat es ein paar extrem steile Steigungen und ich komme ganz schoen ins schwitzen. Einen Platten, habe ich auch zu verbuchen und fit bin ich auch nicht mehr.  In "Palanda" machen wir halt. Am folgenden Tag, muss ich nochmals recht zur Sache, wir haben einen 2800Pass vor uns. Das waehre eigentlich ok. Nur... die Steigungen sind hier dermassen Steil, dass ich viele Stuecke mein Rad schiebe. Bin auch voellig ausgepowert und brauche bald eine Pause. Die letzten km bis "Vilcabamba" gehe ich ruhig an. Es gibt noch ein paar Hoehenmeter zu meistern, aber am Mittag sind wir dort.
Tyson hatte vor ein paar Monaten einen Ecuadorianer kennen gelernt, der in den Staaten, Professor ist und einen Einladung bekommen. Auf gutheissen des Besitzer, machen wir den Gaertner aus, der uns zugang zum Haus verschafft.
Cool.... nettes Sommerhaus im Gruenen.
So laesst es sich erhollen.  :-)


"Jaén" am Morgen.


Verlassen die Stadt, kurz danach sind wir im gruenen.

Reisfelder werden vorbereitet.

Kokosnuesse

Reisfelder 

Kaufen was zu trinken.

Bananen

Baum mit Knospen die sich in Wollknaeuel verwandeln.
 


Papaya



Ananas

Hier gibts Fruchtsaefte


Radeln entlang Bananen Plantagen



"San Ignacio"  Im Morgendunst


Huenerkampf ist hier Populaer

Die Gockel sind angebunden damit sie nicht auf einander losgehen.

Zaeune fangen zu wachsen an...



Blattloser Baum in Bluete.




Grenzort "La Balsa"
Auf der anderen Seite ist Ecuador


Links unser Hostal wo wir uebernachten.

 Fur die ersten 4km brauche ich glatte 2 Std. 15% und +.  
Ich schiebe mehr oder weniger die ganze Strecke.






Pause am Fluss.


Waesche am Trocknen.... nichts aussergewoehnliches!
Zweite Reihe.....Fleisch am trocknen....!!



"No Al Contrabando"

Morgendunst.



Da gehts runter und gleich wieder rauf.






Immer hats wieder Baeche zu ueberqueren.










Unsere  Route durch den Dschungel
2800mum Pass


Kirche von "Yangana"

Erodierte Gesteinsformationen





"Vilcabamba"

Unsere bleibe in "Vilcabamba"
Tyson hatte vor ein paar Monaten einen Ecuadorianer kennen gelernt, der in den Staaten,
Professor ist und einen Einladung bekommen. Cool.... nettes Sommerhaus im Gruenen.


Parkieren unsere Raeder in der Stube.


Jeder hat ein Schlafzimmer fuer sich.


07.09.2010 /   Jaén - San Ignacio /   117km /    08:23 /    14.0 /   1655hm /   Hotel 1358mum

08.09.2010 /   San Ignacio - La Balsa /   52km /   05:09 /   10.1 /   845 hm /   Hotel  856mum

09.09.2010 /    La Balsa - Zumba /    29km /    03:57 /   7.3 /   1208 hm /     Hotel 1400mum
10.09.2010 /    Zumba - Palanda /    53km /    05:20 /   9.9 /   1251 hm /     Hotel 1300mum

11.09.2010 /    Palanda - Yangana /   61km /    06:55 /   8.9 /   2035 hm /    Hotel 1944mum

12.09.2010 /   Yangana - Vilcabamba /   25km /   02:11 /  11.1 /   513 hm /   Hotel 1650mum