FAHRRAD ERLEBNISBERICHT

2009 - Mit dem Rad von der Schweiz nach Ägypten.

2010 - Von Patagonien der Andenkette entlang nach Mexiko.

2011 - Von Alaska über den " Great Divide" nach Mexiko.

2012 - Mexico, Cuba. Von Spanien nach Portugal in die CH

Montag, 14. Februar 2011

Liberia bis San Jorge

04.-06.02.2011    13174km


Bienvenidos en Nicaragua 

Durch Savanenlandschaft gehts weiter Richtung Nicaragua. Am Mittag bin ich in "La Cruz" 20km von der Grenze. Ein paar Kilometer davor, faengt eine Lastwagenkolone an. Ich fahre daran vorbei, bis ich zur kaotischen Grenze ankomme. Dort wo es am meisten Menschen hat, ist die "Tica" Migration. Ich leine mich ein, in die wartende Kolone. Eigentlich gehts ganz zuegig und ich stehe bald bei der "Nica" Mgiration, wo ich mich wieder in die naechste wartende Kolone einreihen darf. Hier werden 12 Dollar, fuer die Einreise verlangt. Danach bin ich drin. Esay... Keine Gepaeckkontrolle. Mein Rad ist auch kein Tehma. Alles besten. Willkommen in Nicaragua!
Gleich nach der Grenze fuehrt die Strasse nahe, des "Lago Nicaragu" vorbei und ich sehe die Insel "Ometepe" mit ihren zwei Vulkanen. Der See ist so gross, man koennte meinen man sei am Meer. Bei "La Virgen" suche ich mir einen Platz zum Zelten. Was nicht ganz einfach ist. Eigentlich moechte ich am Strand Zelten. Aber heute windet es so stark, dass mein Vorhaben quasi weggeblasen wird. Auch sonst ist es nicht ganz einfach ein ruhiges Plaetzchen zu finden. Ich frage diverse Leute und lande am schluss in einem Privathaus, wo ich die Nacht verbringen kann.
Heute gehts nach "San Juan del Sur", nur eine Katzensprung entfernt. Muss aber einen Platten flicken und brauch eine weile bis ich ein guenstiges Hotel finde. "San Juan del Sur", ist voll Touristisch. Ich verbringe den Nachmittag am Strand und entscheide schon bald weiter zuziehen.
Es geht nach "San Jorge" wo ich die Faehre nach der Insel "Ometepe" nehme. Am Mittag gehts los und nach einer Stunde bin ich auf der anderen Seite.


       Willkommen in Nicaragua!
            
Insel "Ometepe" mit ihren 2 Vulkanen.

"Conception"

"Maderas"


Windturbinen saeumen den Weg.

In "La Virgen" wo ich Privat uebernachten kann.

Platten auf dem Weg nach "San Juan del Sur"

"San Juan del Sur"






Richtung "Rivas" 

Kirche von "Rivas".

Faehre in "San Jorge".



04.02.2011 /      Liberia - El Virgen /     110km /     06:27 /     16.6 /     Zelten
05.02.2011 /      El Virgen - San Juan del Sur /    25km /    01:30 /   16.4 /   Hotel
05.02.2011 /      San Juan del Sur -  San Jorge /    46km /    03:24 /   13.6 /   Hotel





Donnerstag, 3. Februar 2011

Monteverde bis Liberia

31.02.02.2011    12950km

Auf nach "Arenal". Nach dem Dorf, muss ich mich durchfragen. Bis ich auf der richtigen Piste nach "Rio Chicito" bin. Mehrheitlich runter geht´s durch gruene Landschaft. Bespickt mit kleinen steilen Steigungen. Unten am See, nehme ich die Bruecke. Die Piste bringt mich rechts um den See. Am Anfang noch gut zu befahren, wird der Pfad immer kleiner und wandelt ich in einen Pferdepiste um. Ich krueze Touris auf Pferden, die so nach "Monteverde" gelangen. Etliche Baeche kreuzen den Weg und die Pferde, haben den Pfade in Matsch verwandelt. So hol ich mir bald, meinen ersten nassen Fuss und fluch dem entsprechen. Bei einer weiteren Matsch-Bach Ueberquerung, wo ich mein Traum aus dem Morast ziehen muss, verliere ich meinen neuen Velocomputer. Dummerweise schieb ich ihn aus der Halterung und seh ihn grad noch in den Fluten verschwinden. Mann..... erst gerad gekauft. Scheint nicht mein Tag zu sein... Kurz darauf bemerke ich, dass mein Lenker-Bidon ebenso fehlt. Muss bei einem Downhill, aus der Halterung gesprungen sein. Sch.....    Der Pfad besteht aus grobem Schotter, mit zum teil fussballgrosse Steinen. Die versperren mir ganz schoen den Weg. Gegen Abend kommen ich am Hoehepunkt dieses Tages an: Ein Fluss ist zu ueberqueren. Auf der anderen Seite, ist in 3 Km Entfernung, mein Tagesziel "Castillo"(Ein 3 Huetten Dorf). Der Fluss ist absolut das groebste, dass ich je ueberquert habe. Ganze 4 x muss ich mit meinem Zeug hin und her laufen. Oberschenkeltiefes Wasser, mit reissender Stroemung. Ich suche mir die beste Passage und hab jetzt definitiv nasse Schuhe. Eine ueberquerung in meinen "Crocs", kann ich eh vergessen, die waehren schon nach zwei Schritten auf nimmer wiedersehen verschwunden. Bei jeder Ueberquerung murmle ich   "Ja nicht umfliegen".....  "Ja nicht umfliegen"......   und als zweites. Wen ich fliege!   "Ja nicht loslassen".....   "Ja nicht loslassen"..... Ich wurde meine Sachen nie mehr finden. Gluecklicherweise geht alles gute und ich kann beim eindunkel, muede aber happy weiterrollen. In "Castillo" sehe ich ein Schild "Pizza John". Yess... ich sterbe vor Hunger. Fahre in die Schottersrassem  hinein und werde von John einem Ami in Empfang genommen. Er ist begeister von meiner Geschichte und schmeisst mir gleich eine Pizza in den Ofen. Ich stelle in der zwischenzeit mein Zelt am See auf und stuerze mich nach einem kleinen schwum ueber die Pizza her. Ahhh... what e Day...

Leider ist es am naechsten Tag mehrheitlich bewoelkt und ich sehe nichts vom Vulkan Arenal. Ich radel in die Gegenrichtung, somit ist es eh nicht so schlimm. Ich komme an meiner Heimat vorbei, die kleine Schweiz und bin bald in "Nuevo Arenal". Dort treffe ich auf Steve und Wendi aus Canada, in ihrem Super COOLEN WV-Bus. Danach gehts um die windgepeitschte Ecke, mit seinen Windmuehlen und wieder rauf ueber die Kuppe nach "Tilaran". In "Los Angeles" frage ich nach einer Camping moeglichkeit und werde zur Kirche verwiesen. Dort krieg ich die erlaubnis zu Zelten. Es hat sogar sanitaere Anlagen zur Verfuegung. Ich hab eigentlich meine Ruhe bis so gegen mitternacht. Die pupertirenden Halbstarken aus dem Dorf kommen. Die haben natuerlich mitgekriegt, dass da ein Gringo zeltet. Mein Zelt wird mit Wasser beworfen und alle springen kirchend davon. Super... auch das noch. Kann ja lustig werden. Ich raff mich auf und sitz mal vors Zelt. Ein paar Minuten spaeter seh ich gestalten und die Ecke rennen. Ich lauf ihnen nach und die springen natuerlich weg, wie aufgescheuchte Huener. Irgendwann kann ich sie dann dazu bewegen, zu mir zu kommen und wir koennen uns unterhalten. Sie entschuldingen sich. Ich frage sie am Schluss, ob ich jetzt schlafen koenne. Si, si,... perdon...  Gute Nacht.
Runter mit schuss, nach "Canas". Dort treffe ich wieder auf die Panamerikana und ihren Verkehr. In "Liberia" nehm ich mir ein Hotelzimmer und mach mich auf die suche nach einen  Fahrradladen. Finde einen und kann alles wieder ersetzen. Ich bleibe noch einen weiteren Tag, bring eine Hose zum flicken und erledige sonst noch ein paar Sachen.


"Pension Santa Elena"
           
Durch gruene Landschaft gehts weiter.
  
Windige Geschichte, hier oben....
      
Da werden Errinnerungen, an Patagonien wache.
        
Wow.   "Vulkan Arenal"
     
                 
  Am Morgen noch fast wolkenfrei.
 Umhuellt sich die Spitze, gegen Abend.
           
Unten am See. Ueble Piste.
         
     
Kleiner Bach zu ueberqueren.
           
Immer wieder schoene Blicke, auf den Vulkan.
               
Kein einfaches vorankommen.
                
            
              
Morast-krampf...
                
Ein weiterer Bach.
            
Der letzte Fluss ist zu ueberqueren. 
Ganze 4 x muss ich mit meinem Zeug hin und her laufen. 
Oberschenkeltiefes Wasser, mit reissender Stroemung.
                  
Leider ist am naechsten Morgen alles bewoelkt.
     
   Nochmals ein bisschen Morast.

Endlich treffe ich wieder auf Asphalt,
am Arenal Staudamm.
       
Die kleine Schweiz.
               
Fast wie Zuhause. Oder wie Zuhause?
            
               
           
LIVING THE DREAM
Treffe auf Steve und Wendi, aus Canada.
In ihrem Super COOLEN WV-Bus.
              
Am anderen ende des Sees, herrscht ein Dauerwind.
              
Windsurferparadis. Heute scheint aber nicht viel los zu sein.
       
          
Verlasse den See ueber "Tilaran".
                  
 In "Los Angeles" zelte ich, neben der Kirche.
        
           
 Strasse von "Canas" nach "Liberia"
Trocken heiss.
                
Treffe auf Mike von Amerika.
und seine Freunde.
www.volksonbikes.blogspot.com


31.01.2011 /      Monteverde - Castillo /     55km /     00:00 /     00.0 /     Zelten
01.02.2011 /      Castillo - Los Angeles /     65km /     00:00 /     00.0 /     Zelten
02.02.2011 /      Los Angeles - Liberia /     60km /     00:00 /     00.0 /     Hotel
03.02.2011 /         Liberia /       Pause /        Hotel