FAHRRAD ERLEBNISBERICHT

2009 - Mit dem Rad von der Schweiz nach Ägypten.

2010 - Von Patagonien der Andenkette entlang nach Mexiko.

2011 - Von Alaska über den " Great Divide" nach Mexiko.

2012 - Mexico, Cuba. Von Spanien nach Portugal in die CH

Montag, 13. September 2010

Jaén bis Vilcabamba

07.-14.09.2010    7711km

Willkommen in Ecuador

Verlasse "Jaen" mit noch mueden Beinen. Bin mit meinem Visa schon ueberfaellig und moechte endlich Peru verlassen. Nach Km 63 stossen wir auf Schotter, aber es geht, wir kommen voran.
Wir wollen es bis "San Ignacio" schaffen.
Was wir natuerlich nicht wussten ist, dass es 10km vor S.I. noch 700Hm rauf geht. 
Ufff...     Hartes Stueck arbeit.
Wir rollen, bei dunkelheit in die Stadt nach 8 1/2 std radfahren. Wir finden gleich eine bleibe. Gehen essen und ab in die Federn.  Wir sind nahe der Grenze und die Piste wird immer schlechter. Da wir beide noch recht muede vom Folgetag sind, brechen wir in "La Balsa", dem Grenzort ab. Im einzigen Hostal quartieren wir uns ein.
Der Ort ist an einem Fluss der die Grenze bildet. Gehen schon mal zur "Duana" und checken unsere moeglichkeiten ab. Wir bekommen unsere ausreise Stempel sofort, obwohl wir erst Morgen fahren.
Ich bin 4 Tage ueberfaellig und zahle fuer jeden Tag 1 Dollar.  Das geht!
Der Zoellner schickt uns gleich auf die andere Seite, der Bruecke. Wir koennen gleich unsere Einreisestempel holen, dann muessen wir Morgen nichts machen.  Wir gehen rueber und bekommen nach einem kurzen Gespraech mit dem netten Zoellner der gerade von Fussballspielen, von uns unterbrochen wurde, in kurzen Hosen oben ohne, einen Stempel verpasst.  Willkommen in Ecuador
Wir watscheln wieder ueber die Bruecke, nach Peru und wundern uns insgeheim!!!
Bei uns waehre das nie moeglich. Aber ok., uns solls recht sein.
Am naechsten Morgen, radeln wir also definitiv nach Ecuador und werden gleich mit einer maechtigen Steigung empfangen. Fur die ersten 4km brauche ich glatte 2 Std. Ich schiebe mehr oder weniger die ganze Strecke. Mann, schon mal was von Serpentinen gehoert??  15% und +.   An diesem Tag schaffen es wir bloss bis "Zumba", zudem ist es bruetend heiss, mein Thermometer steigt auf 42 Grad.
Wir stehen extra frueh auf, wir wollen die Hitze ein bisschen umgehen. Wieder hat es ein paar extrem steile Steigungen und ich komme ganz schoen ins schwitzen. Einen Platten, habe ich auch zu verbuchen und fit bin ich auch nicht mehr.  In "Palanda" machen wir halt. Am folgenden Tag, muss ich nochmals recht zur Sache, wir haben einen 2800Pass vor uns. Das waehre eigentlich ok. Nur... die Steigungen sind hier dermassen Steil, dass ich viele Stuecke mein Rad schiebe. Bin auch voellig ausgepowert und brauche bald eine Pause. Die letzten km bis "Vilcabamba" gehe ich ruhig an. Es gibt noch ein paar Hoehenmeter zu meistern, aber am Mittag sind wir dort.
Tyson hatte vor ein paar Monaten einen Ecuadorianer kennen gelernt, der in den Staaten, Professor ist und einen Einladung bekommen. Auf gutheissen des Besitzer, machen wir den Gaertner aus, der uns zugang zum Haus verschafft.
Cool.... nettes Sommerhaus im Gruenen.
So laesst es sich erhollen.  :-)


"Jaén" am Morgen.


Verlassen die Stadt, kurz danach sind wir im gruenen.

Reisfelder werden vorbereitet.

Kokosnuesse

Reisfelder 

Kaufen was zu trinken.

Bananen

Baum mit Knospen die sich in Wollknaeuel verwandeln.
 


Papaya



Ananas

Hier gibts Fruchtsaefte


Radeln entlang Bananen Plantagen



"San Ignacio"  Im Morgendunst


Huenerkampf ist hier Populaer

Die Gockel sind angebunden damit sie nicht auf einander losgehen.

Zaeune fangen zu wachsen an...



Blattloser Baum in Bluete.




Grenzort "La Balsa"
Auf der anderen Seite ist Ecuador


Links unser Hostal wo wir uebernachten.

 Fur die ersten 4km brauche ich glatte 2 Std. 15% und +.  
Ich schiebe mehr oder weniger die ganze Strecke.






Pause am Fluss.


Waesche am Trocknen.... nichts aussergewoehnliches!
Zweite Reihe.....Fleisch am trocknen....!!



"No Al Contrabando"

Morgendunst.



Da gehts runter und gleich wieder rauf.






Immer hats wieder Baeche zu ueberqueren.










Unsere  Route durch den Dschungel
2800mum Pass


Kirche von "Yangana"

Erodierte Gesteinsformationen





"Vilcabamba"

Unsere bleibe in "Vilcabamba"
Tyson hatte vor ein paar Monaten einen Ecuadorianer kennen gelernt, der in den Staaten,
Professor ist und einen Einladung bekommen. Cool.... nettes Sommerhaus im Gruenen.


Parkieren unsere Raeder in der Stube.


Jeder hat ein Schlafzimmer fuer sich.


07.09.2010 /   Jaén - San Ignacio /   117km /    08:23 /    14.0 /   1655hm /   Hotel 1358mum

08.09.2010 /   San Ignacio - La Balsa /   52km /   05:09 /   10.1 /   845 hm /   Hotel  856mum

09.09.2010 /    La Balsa - Zumba /    29km /    03:57 /   7.3 /   1208 hm /     Hotel 1400mum
10.09.2010 /    Zumba - Palanda /    53km /    05:20 /   9.9 /   1251 hm /     Hotel 1300mum

11.09.2010 /    Palanda - Yangana /   61km /    06:55 /   8.9 /   2035 hm /    Hotel 1944mum

12.09.2010 /   Yangana - Vilcabamba /   25km /   02:11 /  11.1 /   513 hm /   Hotel 1650mum


Montag, 6. September 2010

Trujillo bis Jaèn

01. - 06.09.2010   7376km

Schlussendlich bin ich, zwei Tage laenger in Trujillo geblieben, als geplant. Was soll´s ... hab ja kein Stress. Jedenfalls fahre ich mit Tyson weiter. Er musste noch, auf Radersatzteile warten, aus "Lima". Jetzt sind wir aber parat und wollen endlich weiter. Wir haben uns entschlossen ein kurzes Stueck, mit dem Bus zu fahren. Die Strecke die wir ueberspringen, ist bekannt fuer ueberfaelle auf Radler. Da wir nichts riskieren wollen, gehen wir mit dem Bus. Bei mir laeuft auch meine Aufenthaltsdauer in einer Woche ab und es wird Zeit, dass ich nach Ecuador komme.
Nach einem herzlichen Abschied in der "Casa", besteigen wir mittags den Bus in "Trujillo". Zwei Stunden geht die fahrt bis "Pacasmayo". Wir suchen uns gleich ein Hostal und machen es uns gemuetlich. In der "Casa" gab es kein warmes Wasser und somit geniessen wir eine heisse Dusche um so mehr. Danach schauen wir uns den Starnd an. Hier ist es Winter und nicht viel los. Ja, bei uns, kommt auch kein Beachfeeling auf....
Aber Morgen sind wir wieder auf den Raedern und das ist gut so   :-)
Der erste Abschnitt bis "Chiclayo" ist recht oede. Alles ist Wuestenlandschaft und trostlos. Wir sind zuegig unterwegs und bleiben nicht wie geplant, sondern fahren weiter bis "Jayanca". Dort steigen wir in einem Hostal hundemuede ab. Am naechsten Tag, gehts mit mueden Beinen weiter. Die 162km vom Vortag, waren fast schon zuviel, des Guten! Wir verlassen die Ebene und nehmen den naechsten Pass in angriff. Die Strasse ist in den Hang getrieben und wir haben muehe eine Zeltplatz zu finden. Schlussendlich, Zelten wir hinter einem Schulhaus. Der Anstieg war anstrengen. Vor allem die Hitze macht einem zu schaffen. Bis zu 38ª hatten wir. Es herschen ander Temperaturen als im Altiplano, oder beim Trekking auf 4000mum. Am Folgetag passieren wir den Pass "Abra de Porculla" 2145mum. Da wir von der Kueste kommen, waren es doch ein paar Hoehenmeter. Auch wenn die Hoehe bescheiden ist! :-)  Von dort gehts runter, bis auf 700mum. An Reisfelder und Doerfern vorbei. Eine komplett andere Landschaft, eroeffnet sich uns. Reisfelder, Mangobaeume, Bananenstauden und Papayabaeume, saeumen unseren Weg. Nach einem einem "Almuerzo" in "Chamaya", zweigen wir definitiv Richtung "Ecuador" ein. Es geht wieder bergauf. Wir haben noch ca.200km vor uns, bis zur Grenze. Wir entschliessen uns, in "Jaén" einen Pausentag einzulegen. Wettertechnisch sieht es hier auch anders aus. Die letzten 2 Tage war es mehr oder weniger Bewoelkt. Wir hatten sogar eine Stunde Regen in "Jaén". Mal schauen was die naechsten Tage bringen werden?



Abschied in der Casa.
Columbien, Spanien, Argentinen, England, Canada, Peru
und ein Schweizer
 
Back on the Bike !!!
 
"Mit dem Segen Gottes und die Anstrengungen der beiden...!"
 
                                                           Strandpromenade von "Pacasmayo"
 

 
Entlang der Panamerikana Richtung "Chiclayo"
 

"City of God"
Ja, .... ok!  Wie auch immer....?
 



 
"Inka Cola"
Peruanisches Nationalgetraeck
 
Pyramide von "Tucume"
 

 

 
Unser Zeltplatz,hinter dem Schulhaus.
 
Foto, meines Zeltvorraum.Und ja, es hat alles Platz!
Ich nehme bloss die Lenkertasche ins Zelt.

Letzten 20km bis zur Passhoehe.


 

 
 

Trocken und Heiss.


 
Entland desFlusses, hat es gruene Oasen.
Reisfelder.
 





Ups...     Mit Steinen beladener Lastwagen.


Magobaum.
Leider sind die Fruechte noch nicht reif.
 
"Verwenden Sie keine Explosivstoffe in der Fischerei!"
Unglaublich... Peruanische Strassenschilder.
Aber Distancen oder Dorf-Namenschilder fehlen!!
 

"Pucara"
 
Anstatt, die Strasse zu reparieren, werden grosszuegig Schilder installiert.
 

 

"Schont die Umwelt"


01.09.2010 /        Trujillo - Pacasmayo /       Bus /        02:00 /      Hotel  100mum

02.09.2010 /    Pacasmayo - Jayanca /    162km /    07:43 /    20.9 /   391hm /   Hotel  214mum

03.09.2010 /  Jayanca - 20km vor Pass /   82km /   06:00 /  13.7 /  1178 hm /  Zelten  1250mum

04.09.2010 /    Vor Pass - Pucara  /    94km /    06:17 /   14.8 /    1248 hm /     Hotel  1085mum
05.09.2010 /    Pucara - Jaén  /    86km /    05:28 /   15.7 /    876 hm /     Hotel  900mum